Kann YouTube Live mehrere Tonspuren oder Untertitel haben?
Nein. Ein YouTube-Livestream hat eine Tonspur und eine Untertitelspur. Automatische Live-Untertitel gibt es nur auf Englisch, übersetzte Untertitel erst in der Aufzeichnung, und Live-Synchronisation per KI ist angekündigt, aber noch nicht verfügbar. Fast alles, was ein Video mehrsprachig macht, gibt es nur für Uploads.
| Hochgeladenes Video | Livestream | |
|---|---|---|
| Mehrere Tonspuren | Ja, mit erweiterten Funktionen | Nein |
| Automatische Untertitel | Viele Sprachen | Nur Englisch |
| Eigene Untertitel | Eine Spur je Sprache | Eine Spur insgesamt |
| Automatisch übersetzte Untertitel | Ja | Erst in der Aufzeichnung |
| KI-Synchronisation | Ja, bis 120 Minuten | Nein |
Was im Livestream fehlt
- Mehrere Tonspuren: Hochgeladene Videos können seit 2025 Tonspuren in weiteren Sprachen haben, Livestreams nicht. Alle Zuschauer hören dieselbe Tonspur (YouTube-Hilfe).
- Untertitel: Automatische Live-Untertitel gibt es nur auf Englisch (YouTube-Hilfe). Eigene Untertitel gehen, aber nur als eine Spur pro Stream, also in einer Sprache (YouTube-Hilfe).
- Automatische Übersetzung: greift erst in der Aufzeichnung. Live-Synchronisation hat YouTube für 2027 als Pilot angekündigt, heute gibt es sie nicht (YouTube-Blog, 23.09.2026).
Drei Wege, deinen Stream heute zu übersetzen
- Ein Stream pro Sprache. Du sendest einen zweiten Stream mit dem übersetzten Ton, auf demselben oder einem zweiten Kanal. Das geht, aber Aufrufe, Chat und Aufzeichnungen verteilen sich, und jeder Stream braucht seine eigene Einrichtung.
- Untertitel im Bild. Übersetzte Untertitel liegen in deiner Streaming-Software über dem Video. Alle sehen sie, auf jeder Plattform, aber nur in einer Sprache.
- Ein Zuhörer-Link für Zuschauer. Du blendest einen Link oder QR-Code im Stream ein. Zuschauer öffnen ihn auf dem Handy und wählen dort ihre Sprache, für Ton und Untertitel.
Streamlingo ermöglicht dir alle drei Wege, einzeln oder kombiniert. Wie die Übersetzung selbst entsteht, zeigt Wie’s funktioniert.
Übersetze deinen Livestream in mehr als 80 Sprachen.
Untertitel im Bild, Ton auf dem Handy jedes Zuschauers.
So klingt KI-Übersetzung mit Streamlingo
So geht es mit Streamlingo
Streamlingo hört am Mikrofon des Sprechers mit und übersetzt in die Sprachen, die du eingerichtet hast, als Sprache und als Untertitel. Drei Wege bringen die Übersetzung zu deinen Zuschauern. Streamt deine Gemeinde den Gottesdienst auf YouTube? Dann hilft dir auch der Leitfaden Gottesdienst übersetzen.
- Untertitel im BildOverlay-Adresse je SpracheOBS, vMix oder ProPresenterYouTube Live
Alle sehen eine Sprache im Video.
- Ton auf dem HandyZuhörer-Link mit VerzögerungQR-Code oder Link im StreamHandy der Zuschauer
Jeder wählt seine Sprache, im Takt mit dem Bild.
- Ton im StreamZuhörer-Link in OBSBrowser-Quelle als AudioquelleEin Stream je Sprache
Zuschauer hören die Übersetzung direkt im Video.
Untertitel im Bild
Jede Sprache hat ihre eigene Overlay-Adresse. Du richtest sie in der Streamlingo-Web-App ein und fügst sie in OBS, vMix oder ProPresenter als Browser-Quelle hinzu.
In der Streamlingo-Web-App: Sprache, Schrift, Größe und Farbe wählen, den Kasten an seinen Platz ziehen, Adresse kopieren.

Ton auf dem Handy
Zuschauer zu Hause nutzen denselben Link oder QR-Code wie Gäste im Raum. Ein Livestream kommt bei ihnen aber 15 bis 30 Sekunden nach dem Raum an. Dafür gibt es den Zuhörer-Link mit Verzögerung: Du misst, wie weit dein Stream hinterherläuft, trägst die Sekunden ein, und die Übersetzung auf den Handys wartet genauso lange. Diesen Link teilst du im Chat oder in der Videobeschreibung oder blendest ihn als QR-Code im Stream ein. Gäste im Raum nutzen weiter den normalen Link. Das geht auch am selben Gerät: Streamlingo spielt im Hintergrund weiter und erscheint in der Wiedergabe-Steuerung des Geräts.


Ton im Stream
Sollen Zuschauer die Übersetzung im Video selbst hören, sendest du einen eigenen Stream je Sprache.
Den normalen Zuhörer-Link ohne Verzögerung als Browser-Quelle einfügen, mit Haken bei „Audio über OBS steuern“.

Jede Sprache sendest du mit eigenem Streamschlüssel, auf deinem oder einem zweiten Kanal. Für jede weitere Sprache brauchst du eine weitere OBS-Instanz oder einen zweiten Rechner. Diese Einschränkung bleibt, bis YouTube auch im Livestream mehrere Audiospuren anbietet.









